Daten und Fakten - Holzbearbeitungsmechaniker

Direkt zum Seiteninhalt

Daten und Fakten

Sägewerke sind unverzichtbar. Denn sie verarbeiten  das Holz weiter, das aus der Forstwirtschaft kommt. In Deutschland  arbeiten rund 20.000 Menschen in etwa 2.000 Sägewerksbetrieben. Jeder  Betrieb hat sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert, in denen Dein Know-how als Holzbearbeitungsmechaniker gefragt ist.



Holz  ist ein natürlicher Rohstoff, der ständig nachwächst. Als  Holzbearbeitungsmechaniker bist Du nach dem Waldarbeiter der Erste am  Holz. Denn sobald ein Baum im Wald gefällt wurde, kommt er mit dem  Rundholztransport zu Dir und Deinem Team ins Sägewerk. Dort wird vor  allem Schnittholz produziert. Du verarbeitest das Rundholz dann weiter  und machst daraus z.B. Bretter, Balken oder Latten. Für den Transport  des Holzes auf dem Betriebsgelände bedienst Du große Fahrzeuge wie z.B.  Radlader, Überkopfgreifer oder Gabelstapler. Wenn es an die  Holzbearbeitung geht, steuerst Du Maschinen und Anlagen, die das Holz  entrinden, sägen, trocknen, hobeln, sortieren, verleimen und stapeln. Außerdem gehören zu Deinen Aufgaben auch die Pflege und Wartung  hochwertiger Anlagen, moderner Maschinen und verschiedener Werkzeuge.  Oft wird das Holz aber noch weiter veredelt. Es wird gehobelt, gefräst,  imprägniert, profiliert und getrocknet. So ist es vorbereitet, um dann  als Bauholz, Schnittholz für Verpackungen oder als Schnittware für  Möbel, Treppen und Parkett auf den Markt gebracht zu werden. Auch für  diese vorbereitenden Arbeiten bist Du zuständig. Bauhölzer werden durch  Deine Bearbeitung zu Dachstühlen oder zu anderen Materialien, die beim  Häuserbau eingesetzt werden. Manche Hölzer müssen die hohen  Anforderungen an klassische oder moderne Bauweisen erfüllen. Hier  handelt es sich z.B. um sogenannte formstabile Hölzer, die zur  Wärmedämmung und zur Verbesserung des Wohnklimas eingesetzt werden.  Deshalb ist auch Dein sorgfältiger Umgang mit dem Holz gefragt.





In der Sägeindustrie gibt es Betriebe unterschiedlicher Größen, die unterschiedliche Mengen Holz bearbeiten. Es sind meistens Familienbetriebe. Hier wird mit verschiedenen Technologien gearbeitet. Man unterscheidet zwischen Gatter-, Kreissäge-, Bandsäge- und Spanertechnik.





Der Export hat seit Jahren in der deutschen Sägeindustrie an Bedeutung gewonnen. Vor allem im Bereich von Verpackungen. Holz eignet sich deshalb so gut dafür, weil es stabil, leicht, hygienisch und gesundheitlich unbedenklich ist. Jährlich werden beispielsweise Millionen Paletten und Kisten produziert. Das ist eine riesige Menge Holz. Und wer sorgt dafür, dass alles reibungslos abläuft und die Qualität stimmt?

Genau: Du als Holzbearbeitungsmechaniker.





Daten und Fakten der Sägeindustrie.

  • Umsatz der deutschen Sägeindustrie: etwa 5 Mrd. Euro im Jahr
  • Menge der Rundholzverarbeitung: über 35 Mio. Festmeter (m³) im Jahr
  • Mengenproduktion an Nadelschnittholz: 21 Mio. m³ im Jahr
  • Mengenproduktion an Laubschnittholz: rund 1 Mio. m³ im Jahr (Stand 2011)
  • Anteil aus deutschen Wäldern: 98%
  • Art der Bäume: etwa zu 96% Nadelhölzer (Fichte und Tanne), 4% Laubholz (Buche und Eiche)
  • Hauptabnehmer für Schnittholz: etwa 2/3 Bauwirtschaft
  • Exportquote: etwa 1/3
  • Exportländer: Westeuropa, Nah- und Fernost, USA etc.


Zurück zum Seiteninhalt